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Ragnaröek CD-Release-Party PDF Print E-mail
Written by Bettina   
Sunday, 01 March 2009 15:02
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Ragnaröek

CD-Release-Party, 07.02.2009 Schwerin/Speicher

Sichtlich nervös waren die Jungs von RAGNARÖEK. Kein Wunder, schließlich wollten sie an diesem Abend ihr neues Album "Rache" präsentieren und alles sollte perfekt sein. Doch kein Grund zur Panik: so verregnet es zwar in Schwerin war, so aufgeheizt war die Stimmung im Speicher. Fans kamen von Nah und Fern und das bunt gemischte Publikum konnte es kaum erwarten, bis es endlich losging.

Auch wenn der König nicht mehr mit von der Partie ist, so wurde er dennoch als gerngesehener und -gehörter Support geladen und eröffnete mit seiner gleichnamigen Band den Abend. Für das ehemalige RAGNARÖEK-Mitglied und seine MusikerDer König war es eine Bühnenpremiere, obwohl wenn man ihnen das nicht angesehen hat. Als würden sie nie etwas anderes tun, eroberten sie vom der ersten Takt von "Hello" bis zum letzten Akkord der Zugabe "Move On" die Herzen der Zuschauer und rockten durch ihre kleine, aber feine Setliste. Während KOENIG sehr straighte und harte Stücke wie "Counting" oder "Liar" hämmerte, sorgten diverse Filme auf Großleinwand für spielerische Abwechslung. Die Band lieferte einen fantastischen ersten Auftritt und auch die Zuschauer waren sich einig: das war Rock 'n' Roll pur!

Für die Gastgeber wurde es Zeit, ein letztes mal die Instrumente zu stimmen und die Gewandungen zurecht zu zupfen, denn das Intro kündigte schon die bevorstehende Rache an. Mit donnerndem Applaus wurden die Barden begrüßt und mit ihrem fröhlich-frischen Song "Spielmann" brach die Hölle los. War es bis zu dem Zeitpunkt heiß im Speicher, stieg die Temperatur nochmals um viele Grade... und das lag nicht nur an der Feuershow, die unter anderem zum dem sehr rockigen und taktvollen Titelstück "Rache" oder beim rasanten "Totentanz" geboten wurde. Die über 400 Besucher sangen und klatschten begeistert zu "Knochenschiff" und "Tanz mit mir" mit und während Sänger Charon in die Schandgeige gesperrt wurde um etwas mühsam den folgsamen Diener zu spielen, wurde hinter der Bühne bereits der Schmied an die Leine genommen, um bei "Fleisch" als Hündchen der feiernden Meute präsentiert zu werden. Doch was wäre ein RAGNARÖEK-Konzert, ohne den schweren Amboss. Vom Halsband befreit und ganz in seinem Element, schlug der Eisenmann den Takt und schmiedete sein Schwert zu "Ragnaröek". Nicht nur für die Band war dies eine schweißtreibende Aktion. Auch vor der Bühne floß der Schweiß der tanzenden und jubelnden Zuhörerschaft in Strömen.
RagnaröekNatürlich war "Ragnaröek" noch nicht das Ende. Nach lautstarken Zugaberufen baten die Musiker zum "Feuertanz". Die E-Gitarren wurden zur Seite gelegt, die großen Drums gegen das kleine Schlagwerk getauscht und mit beschwingten Dudelsackmelodien zog ein Hauch von "Mittelaltermarkt" durch den Speicher um sich im Anschluss mit den allerletzten und feurigen Song "Küss mich" zu verabschieden. Mit lauten Knall und reichlich Konfettiregen beendeten die Spielleute ihren gelungenen und abwechslungsreichen Auftritt. Nicht nur Frontmann Charon, sondern die gesamte Mannschaft, war völlig von den Socken und bedankte sich für das zahlreiche erscheinen und die wunderbare Stimmung, die Besser nicht hätte sein können. Gut gemacht, Jungs!

VogelfreyWer dachte, das sei es gewesen, hat sich gewaltig geirrt. Denn wie heißt es so schön: Je später der Abend, umso schöner die Gäste. Die junge Formation VOGELFREY wollte sich den Spaß an der Party nicht nehmen lassen und sorgte mit ihren teils düsteren und andererseits filigranen Melodien für eine ausgelassene Show. Auch wenn das Publikum bereits etwas abgemagert war, so hatte es den Vorteil, genug Platz zum tanzen zu haben. Mit "Et tanta stultitia mortalium est" eröffneten die Hamburger das Spektakel. Sänger Jannik überzeugte mit seinem vielseitigen Gesang, egal ob er tief grölte oder säuselnd schmachtete und Johanna sorgte mit ihrem Chello für streichzarte Untermalung der ansonsten sehr brachialen, Gitarrenlastigen und Flötenreichen Melodien. Die Zuschauer hatten noch genug Puste, um bei Liedern wie "Blutgericht" oder "6 Vaganten" mitzuträllern und den "Heldentod" starb zum Glück auch niemand. Mit dem sarkastischen Stück "Feenfleisch" rückte auch der Auftritt des Quintetts seinem Ende zu. Ein letztes Aufbäumen durch "Belsazar" und die Musiker hauten ein letztes Mal gewaltig in die Tasten.
Wer noch nicht müde war, konnte in einem nicht weit entfernten Gasthaus noch viele Stunden mit den Gastgebern und Musikussen plaudern oder sich einfach der Bierlaune hingeben. So endete eine feine Release-Party, mit grandiosen Bands, einem hervorragenden Publikum und einer heiteren, feucht-fröhlichen After-Showparty, von der man noch lange sprechen wird.

Vielen Dank an DJ Thor und Bettina für die Fotos!

Setlist KöNIG:Setlist RAGNARöEK:Setlist VOGELFREY:
Hello
Outside
Little Lea
Liar
Look Inside
White Line
Counting
Zugabe: Move On
Intro
Spielmann
Wahnsinn
Meister Röckle
Rache
Diener
Tanz mit mir
Knochenschiff
Fleisch
Totentanz
Ragnaröek
Zugabe: Feuertanz
Zugabe: Küss mich
Et tanta stultitia mortalium est
Blutgericht
In Acht und Bann
Kleine Träne
Ball der Gehängten
6 Vaganten
Waffenbruder
Heldentod
Zugabe: Feenfleisch
Zugabe: Belsazar


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Last Updated ( Friday, 15 January 2010 13:22 )
 

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